Stadt soll „Meldung Angstraum“ im Mängelmelder bekannt machen

Max Decker, Ratsherr

Bereits seit Januar 2025 setzt sich die FDP aktiv dafür ein, dem Thema Angsträume Gewicht zu verleihen. Ein zaghafter erster Schritt wurde nun durch die Aufnahme in den Mängelmelder vorgenommen.

„Das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung hat an vielen Orten im öffentlichen Raum in den vergangenen Jahren stark abgenommen. Es gibt Orte, die Gefühle von Unsicherheit und/oder Ängste bei den Bürgern wecken. Dazu können z.B. dunkle Unterführungen, verlassene Haltestellen, stark verunreinigte oder unübersichtliche öffentliche Plätze oder auch öffentliche Verkehrsmittel gehören. Die Ursachen für Angst- oder Unsicherheitsgefühle sind vielfältig und unterscheiden sich von Mensch zu Mensch. Aus diesem Grund hatte die FDP-Fraktion im Januar letzten Jahres einen Antrag gestellt, eine Umfrage in Langenfeld bezüglich erkannter Angsträume durchzuführen. Leider ist dieser Antrag von allen anderen Fraktionen abgelehnt worden. Stattdessen hat man sich darauf geeinigt an einigen Punkten in Langenfeld die Beleuchtungssituation zu verbessern. Für uns eindeutig zu wenig. Vor diesem Hintergrund hatten wir Ende 2025 beantragt, dass die Verwaltung ein Format entwickelt in dem die Bürger Angsträume melden können. Auch dieser Antrag wurde leider abgelehnt,“ beschreibt Max Decker die Entwicklung der Umfrage Angsträume.

„Umso überraschter sind wir nun, dass die Verwaltung unserem Antrag doch -zumindest in der Minimalvariante. gefolgt ist und einen Punkt „Angstraum“ im Mängelmelder eingerichtet hat. Scheinbar geht doch was seitens der Verwaltung letztes Jahr noch unmöglich war. Wir beantragen nun für den nächsten Haupt- und Finanzausschuss, dass dieser neue Punkt auch von der Stadt Langenfeld ausreichend beworben wird. Nur wenn die Möglichkeit „Angsträume“ zu melden bekannt ist, wird diese auch von der Bevölkerung genutzt,“ ergänzt Alexander Berg, sozialpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion.